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Piercing Schmerz-Ranking

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Piercing Schmerz-Ranking

Welche Piercings tun am meisten weh? Das große Schmerz-Ranking für Piercings

Wer sich ein neues Piercing stechen lassen möchte, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Welches Piercing tut eigentlich am meisten weh? Die Angst vor Schmerzen gehört für viele Menschen dazu und ist einer der häufigsten Gründe, warum ein Piercing lange aufgeschoben wird.

Die gute Nachricht: Die meisten Piercings sind deutlich weniger schmerzhaft als viele denken. Trotzdem gibt es große Unterschiede. Während manche Piercings nur wenige Sekunden unangenehm sind, gelten andere als besonders schmerzhaft, da sie durch empfindliches Gewebe oder festen Knorpel gestochen werden.

In diesem Artikel erfährst du, welche Piercings am meisten weh tun, welche Faktoren die Schmerzen beeinflussen und welche Piercings für Anfänger besonders geeignet sind.

 

Wie stark tut ein Piercing wirklich weh?

Die Schmerzempfindung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Was für eine Person kaum spürbar ist, kann für jemand anderen deutlich unangenehmer sein.

Die Stärke der Schmerzen hängt unter anderem ab von:

  • der Körperstelle
  • der Dicke des Gewebes
  • der Erfahrung des Piercers
  • deiner persönlichen Schmerzempfindlichkeit
  • deinem Stresslevel
  • deinem allgemeinen Gesundheitszustand

Wichtig zu wissen: Das eigentliche Stechen dauert meist nur wenige Sekunden.

 

Schmerzskala bei Piercings

Zur Orientierung verwenden wir eine Schmerzskala von 1 bis 10:

  • 1 = kaum spürbar
  • 5 = deutlich unangenehm
  • 10 = sehr schmerzhaft

 

Platz 1 – Industrial Piercing (8–9 von 10)

Das Industrial Piercing gehört für viele Piercing-Fans zu den schmerzhaftesten Ohrpiercings überhaupt.

Warum?

  • zwei Einstichstellen
  • dicker Ohrknorpel
  • längere Heilungszeit
  • hoher Druck auf das Gewebe

Viele berichten, dass besonders die Heilungsphase unangenehm sein kann.

 

Platz 2 – Rook Piercing (8 von 10)

Das Rook Piercing sitzt in einer dicken Knorpelfalte des Ohrs.

Da hier relativ festes Gewebe durchstochen wird, empfinden viele Menschen das Stechen als deutlich schmerzhafter als ein klassisches Helix Piercing.

Typische Beschwerden:

  • Druckgefühl
  • Schwellung
  • längere Heilungszeit

 

Platz 3 – Daith Piercing (7–8 von 10)

Das Daith Piercing wird durch den inneren Ohrknorpel gestochen.

Viele beschreiben:

  • einen starken Druck
  • ein knackendes Geräusch
  • kurze, intensive Schmerzen

Trotzdem erfreut sich das Daith Piercing großer Beliebtheit.

 

Platz 4 – Brustwarzenpiercing (7–8 von 10)

Das Brustwarzenpiercing zählt zu den bekanntesten schmerzhaften Piercings.

Die Brustwarze besitzt viele Nervenenden, weshalb das Stechen meist intensiv wahrgenommen wird.

Die meisten berichten jedoch:

  • kurzer, starker Schmerz
  • danach schnelles Nachlassen

 

Platz 5 – Helix Piercing (6–7 von 10)

Das Helix Piercing gehört zu den beliebtesten Ohrpiercings.

Da es durch Knorpel gestochen wird, ist es etwas schmerzhafter als klassische Ohrlöcher.

Viele beschreiben:

  • kurzen Druck
  • leichtes Brennen
  • spätere Druckempfindlichkeit

Trotzdem eignet sich das Helix Piercing auch für Anfänger.

Du möchtest mehr über die passende Schmuckgröße erfahren? In unserem Helix Größen Guide erklären wir die verschiedenen Stablängen.

 

Platz 6 – Tragus Piercing (6–7 von 10)

Der kleine Knorpel vor dem Gehörgang ist relativ fest.

Das Tragus Piercing verursacht meist:

  • kurzen Druck
  • leichtes Ziehen
  • eine moderate Schwellung

Das unangenehme Gefühl verschwindet oft schnell wieder.

 

Platz 7 – Bauchnabelpiercing (5–6 von 10)

Das Bauchnabelpiercing wird durch Hautgewebe gestochen und nicht durch Knorpel.

Deshalb empfinden viele Menschen den Schmerz als gut erträglich.

Beliebt ist es vor allem wegen:

  • der großen Schmuckauswahl
  • der vielseitigen Designs
  • der femininen Optik

 

Platz 8 – Nasenpiercing (4–6 von 10)

Das klassische Nostril Piercing zählt zu den beliebtesten Piercings überhaupt.

Typische Erfahrungen:

  • kurzer Stich
  • tränende Augen
  • leichtes Brennen

Viele Kunden berichten, dass die Angst vor dem Stechen deutlich größer war als die tatsächlichen Schmerzen.

 

Platz 9 – Septum Piercing (3–5 von 10)

Überraschend für viele:
Das Septum Piercing gehört oft zu den weniger schmerzhaften Piercings.

Ein professioneller Piercer sticht durch den sogenannten „Sweet Spot“ – eine dünne Hautstelle zwischen Knorpel und Nasenscheidewand.

Deshalb berichten viele:

  • kurzer Druck
  • kaum Schmerzen
  • schnelle Heilung

Die richtige Schmuckgröße ist entscheidend für den Tragekomfort. Mehr dazu in unserem Septum Größen Guide.

 

Platz 10 – Ohrloch (1–2 von 10)

Das klassische Ohrloch gehört zu den schmerzärmsten Piercings überhaupt.

Viele spüren lediglich:

  • einen kurzen Pieks
  • leichtes Wärmegefühl
  • minimale Druckempfindlichkeit

Deshalb sind Ohrlöcher häufig das erste Piercing überhaupt.

 

Welche Piercings sind für Anfänger geeignet?

Wenn du noch kein Piercing hast, eignen sich besonders:

  • Ohrlöcher
  • Nostril Piercing
  • Septum Piercing
  • Bauchnabelpiercing
  • Helix Piercing

Diese Piercings gelten als vergleichsweise gut erträglich.

 

Was tut mehr weh – Knorpel oder Haut?

Grundsätzlich gelten Knorpelpiercings als etwas schmerzhafter.

Dazu gehören:

  • Helix
  • Tragus
  • Daith
  • Rook
  • Industrial

Hautpiercings wie:

  • Bauchnabel
  • Lippenpiercing
  • Augenbrauenpiercing

werden meist als weniger intensiv empfunden.

 

Was beeinflusst die Schmerzen beim Piercing?

 

Erfahrung des Piercers

Ein erfahrener Piercer arbeitet:

  • präziser
  • schneller
  • sauberer

Dadurch wird das Stechen oft angenehmer.

 

Körperliche Verfassung

Ausreichend Schlaf und eine gute Mahlzeit vor dem Termin können helfen.

Vermeide:

  • Alkohol
  • Drogen
  • nüchtern zum Termin erscheinen
  •  

Stress und Nervosität

Viele Menschen steigern sich vor dem Termin unnötig hinein.

Oft berichten Kunden nach dem Stechen:
„Das war viel weniger schlimm als gedacht.“

 

Welche Piercings haben die längste Heilungszeit?

Nicht immer sind die schmerzhaftesten Piercings auch die schwierigsten.

Zu den längsten Heilungszeiten gehören:

  • Industrial Piercing: 6–12 Monate
  • Helix Piercing: 3–9 Monate
  • Daith Piercing: 6–9 Monate
  • Bauchnabelpiercing: 6–12 Monate
  •  

Welche Materialien reduzieren Probleme während der Heilung?

Für frische Piercings empfehlen viele professionelle Piercer:

Titan

Vorteile:

  • hypoallergen
  • rostfrei
  • leicht
  • hautfreundlich
  •  

Chirurgenstahl

Beliebt wegen:

  • Stabilität
  • Langlebigkeit
  • einfacher Pflege

Hochwertiger Schmuck kann Hautreizungen und Druckstellen reduzieren.

 

Schmerzen beim Piercing – Mythos oder Realität?

Viele Menschen haben vor dem Stechen deutlich mehr Angst als nötig.

Die Wahrheit:

  • Das Stechen dauert meist nur wenige Sekunden.
  • Die meisten Piercings sind gut auszuhalten.
  • Die Heilungsphase ist oft wichtiger als der eigentliche Schmerz.

Wer hochwertigen Schmuck trägt und die richtige Pflege beachtet, hat meist deutlich weniger Probleme.

 

Fazit – Welches Piercing tut am meisten weh?

Zu den schmerzhaftesten Piercings zählen:

  1. Industrial Piercing
  2. Rook Piercing
  3. Daith Piercing
  4. Brustwarzenpiercing

Zu den angenehmsten Piercings gehören:

  • Ohrlöcher
  • Septum Piercing
  • Nasenpiercing
  • Bauchnabelpiercing

Letztendlich ist Schmerz jedoch immer subjektiv. Viele Menschen sind überrascht, wie schnell das Stechen vorbei ist und wie wenig es tatsächlich weh tut.

Wenn du schon lange über ein Piercing nachdenkst, solltest du dich von der Angst vor Schmerzen nicht davon abhalten lassen.

 

FAQ – Häufige Fragen zu Piercing Schmerzen

 

Welches Piercing tut am meisten weh?

Viele Menschen empfinden das Industrial Piercing, Rook Piercing oder Brustwarzenpiercing als besonders schmerzhaft.

 

Welches Piercing tut am wenigsten weh?

Klassische Ohrlöcher gehören zu den schmerzärmsten Piercings.

 

Tut ein Septum Piercing weh?

Meist weniger als erwartet. Wird der Sweet Spot getroffen, empfinden viele nur einen kurzen Druck.

 

Ist ein Helix Piercing schmerzhaft?

Das Helix Piercing verursacht meist mittlere Schmerzen, da es durch Knorpel gestochen wird.

 

Was hilft gegen Schmerzen nach dem Stechen?

Ruhe, richtige Pflege und hochwertiger Schmuck können Beschwerden reduzieren.

 

Wird das zweite Ohrpiercing stärker gespürt?

Viele Menschen empfinden das zweite Piercing etwas intensiver, da der Körper bereits auf das erste reagiert hat.